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Bildende Kunst
Der schwedische Impressionist Anders Zorn
Sonderausstellung in Lübeck
Noch bis 15. April 2012
Anders Zorn ist einer der bedeutendsten und berühmtesten Künstler Schwedens. Seinen Zeitgenossen galt der Maler, Grafiker und Bildhauer als „Jahrhundertgenie“, als einer „der besten Künstler unserer Epoche.“ In Deutschland, wo der Schwede um die Jahrhundertwende auf Vermittlung seines Malerfreundes Max Liebermann große Erfolge feierte, gilt es ihn nun wieder zu entdecken. Eine Retrospektive im Lübecker Museum Behnhaus Drägerhaus bietet Anfang 2012 dazu Gelegenheit.
Mit 100 erstklassigen Arbeiten aus allen Schaffensphasen gibt die Ausstellung einen umfassenden Überblick über Zorns thematisch wie technisch vielfältiges Gesamtwerk. Zu sehen sind nordische Landschaften, Alltagsbeobachtungen aus schwedischen Dörfern und europäischen Metropolen, ausgewählte Portraits sowie schließlich seine berühmten Akte in freier Natur.
Aus heutiger Sicht können das kosmopolitische Auftreten und die internationalen Vermarktungsstrategien, mit denen sich Zorn in Europa und den USA als gefragter Starmaler etablierte, nur erstaunen. Aber eben auch das war Zorn: ein geschäftstüchtiger Kunst-Unternehmer in eigener Sache, ein erster „Global Player“ der Moderne.
Die Retrospektive im Museum Behnhaus-Drägerhaus ist nach knapp einem Vierteljahrhundert hierzulande die erste erneute Auseinandersetzung mit dem schwedischen Künstler. In idealer Ergänzung kann die ständige Sammlung des Museums mit Arbeiten der Skandinavier Edvard Munch und Severin Krøyer eine Brücke zu Zorn schlagen und die Retrospektive mit Werken der deutschen Impressionisten Max Liebermann, Lovis Corinth, Maria Slavona, Gotthardt Kuehl oder Ulrich Hübner flankieren.
Der schwedische Impressionist Anders Zorn (1860–1920)
15.01. – 15.04.2012
Vernissage: Samstag, 14.01.2012, 18 Uhr
Pressekonferenz: Freitag, 13.01.2012, 11 Uhr
Museum Behnhaus Drägerhaus, Königstraße 9-11
23552 Lübeck
Pressematerial
PDF Dateien
- PM 02.02.2012: Über 6.000 Besucher in Zorn-Retrospektive
- PM 17.01.2012: Freude über Zorn in Lübeck
- PM: Der schwedische Impressionist Anders Zorn (1860–1920)
- PM: Max Liebermanns schwedischer Malerfreund Anders Zorn
- PM: Von Mora in die Welt – und zurück. Stationen einer Künstlerkarriere
- Biografie Anders Zorn
- Rahmenprogramm zu Anders Zorn
- Konzert: Midsommardansen, 11.03.2012
- The Swedish Impressionist Anders Zorn (1860–1920) (EN)
- Biography Anders Zorn (EN)
Pressefotos
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Anders Zorn: Selbstporträt im Wolfspelz, 1915, Öl/Lw., 90 x 58,5 cm, Zornmuseet, Mora. Foto: Patric Evinger
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Anders Zorn: Ein Toast in Idun, 1892, Öl/Lw., 89 x 81 cm, Nationalmuseum, Stockholm. Foto: Nationalmuseum, Stockholm
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Anders Zorn: Margit, 1891, Öl/Lw., 78 x 63,7 cm, Zornmuseet, Mora
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Anders Zorn: Sommervergnügen, 1886, Aquarell, 30,2 x 18,8 cm, Zornmuseet, Mora
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Anders Zorn: Juniabend, 1886, Aquarell, 35,5 x 25 cm, Zornmuseet, Mora
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Anders Zorn: Hamburger Hafen, 1891, Aquarell, 46,5 x 67 cm, Nationalmuseum, Stockholm. Foto: Nationalmuseum, Stockholm
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Anders Zorn: Sommerabend, 1894, Öl/Lw., 80 x 55 cm, Zornmuseet, Mora
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Anders Zorn: Eine Premiere, 1888, Gouache auf Papier, 76 x 56 cm, Nationalmuseum, Stockholm. Foto: Nationalmuseum, Stockholm
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Anders Zorn: Mitternacht, 1891, Öl/Lw., 69 x 103 cm, Zornmuseet, Mora
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Anders Zorn: Tanz in der Gopsmorkate, 1914, Öl/Lw., 120 x 90 cm, Zornmuseet, Mora. Foto: Patric Evinger
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Anders Zorn: Die Fräulein Salomon, 1888, Aquarell, 101 x 68,8 cm, Zornmuseet, Mora
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Anders Zorn: Emma Zorn, lesend, 1887, Öl/Lw., 40,2 x 60,6 cm, Zornmuseet, Mora. Foto: Patric Evinger
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Anders Zorn: Kyrkviken bei Lidingö, 1883, Aquarell und Gouache, 35,4, x 25,2 cm, Zornmuseet, Mora
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Anders Zorn: Les Baigneuses, 1889, Öl auf Fächer, Zornmuseet, Mora
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Anders Zorn: Augustus Saint Gaudens II, 1897, Radierung, 200 x 135 mm, Zornmuseet, Mora
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Anders Zorn: Landschaftsstudie aus Mora, 1886, Aquarell, 30,3 x 18,9 cm, Nationalmuseum, Stockholm, Foto: Nationalmuseum, Stockholm
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Anders Zorn: Omnibus, 1891/92, Öl/Lw., 99,5 x 66 cm, Nationalmuseum, Stockholm
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Anders Zorn: Der Sturm, 1891, Radierung, 197 x 139 mm, Hamburger Kunsthalle, Kupferstichkabinett. Foto: Christoph Irrgang

