40 Jahre Ernst von Siemens Kunststiftung

2024

Kulturförderung

40 Jahre Ernst von Siemens Kunststiftung

2024

Die Ernst von Siemens Kunststiftung (EvSK) hat sich in den letzten vierzig Jahren mit der schnellen und unbürokratischen Förderung zahlreicher deutscher Museen einen Namen gemacht. Dazu zählen die Rückführung abgewanderter Kunstschätze wie fünf Gemälde aus dem „Kunstraub von Gotha 1979“ ebenso wie der Erwerb von über 560 Kunstwerken oder umfangreichen Konvoluten, die Unterstützung von 340 Restaurierungsprojekten sowie die Förderung von über 1.000 Ausstellungen bzw. Ausstellungskatalogen und mehr als 350 wissenschaftlichen Bestandskatalogen. Mit einer Corona- und einer Ukraine-Förderlinie reagierte die Stiftung auf aktuelle gesellschaftliche und politische Ereignisse. Die Finanzierung von Digital Benin, der digitalen Plattform zur Zusammenführung der Kunstschätze des Königreichs Benin aus 131 Museen und Institutionen in 20 Ländern, machte die EvSK international bekannt.

Anlässlich ihres 40. Gründungsjubiläums lädt die Ernst von Siemens Kunststiftung zu einem Presselunch in das Magnus-Haus an der Berliner Museumsinsel ein. Unter dem Motto Immer wieder Gotha steht zum einen die Vorstellung eines spektakulären Kunstwerks im Mittelpunkt, das nach dem Zweiten Weltkrieg abhandenkam und nun in die Friedenstein Stiftung Gotha zurückgeführt werden konnte. Zum anderen wird eine bedeutende Neuerwerbung für die Alte Nationalgalerie Berlin im Original vorgestellt. Darüber hinaus zieht die Stiftung eine Bilanz ihrer Arbeit und stellt zentrale Handlungsfelder vor.

www.ernst-von-siemens-kunststiftung.de

Pressematerial

Presseakkreditierungen

Wir freuen uns Sie am 21. Juni zu einem Presselunch der EvSK in das Magnus-Haus einladen zu dürfen.

zur Anmeldung

Pressefotos

  • Max Beckmann, Selbstbildnis mit Sektglas, 1919, Öl auf Leinwand, 65 x 55,5 cm.
    © Städel Museum Frankfurt a.M.
  • Zwei Putten aus der Fuggerkapelle in St. Anna, Augsburg.
    © Sotheby’s Paris
  • Wilhelm Busch (1832-1908), Selbstbildnis mit Hut im Halbprofil nach rechts, rauchend, 1894, Feder in Sepia auf dünnem, holzhaltigem Papier mit glatter Oberflächenstruktur, 15,2 cm x 10,4 cm, Bez. u.r.: W.B. 94. / s.i.f, Wilhelm Busch - Deutsches Museum für Karikatur und Zeichenkunst, Hannover.
    © Wilhelm-Busch-Gesellschaft e.V.
  • Reichskrone, Reichskrone, Westdeutsch(?), um 960/980(?), mit späteren Ergänzungen und Verlusten. Gold, Email, Edelsteine, Perlen, Eisen. Wien, KHM-Museumsverband, Kaiserliche Schatzkammer, Inv.-Nr. WS XIII 1, Gesamtansicht ohne Samthaube mit hinterleuchtetem Steinbesatz. © KHM-Museumsverband
  • August Macke, Frau des Künstlers mit Hut (Detail), 1909, 50,2 x 43,5 cm
    © LWL-Museum für Kunst und Kultur (Westfälisches Landesmuseum)/ Macke Archiv
  • Atelier Michel Erharts, Spätgotisches Christuskind, um 1440/45 – nach 1522, Laubholz, ursprüngliche Polychromie mit geringen Übermalungen
    Höhe 63,5 cm, Erworben mit Unterstützung der Ernst von Siemens Kunststiftung und mit Mitteln aus dem Nachlass Wirthle, Liebieghaus Skulpturensammlung Frankfurt a. Main.
    © Liebieghaus Skulpturensammlung
  • Philipp Otto Runge, Elf Scherenschnitte, undatiert, 24,7 / 26,2 x 9,3 / 11,5 cm, Inv.-Nrn. C 2023-17 bis -27, hier: Scharfer Hahnenfuß, Kupferstich-Kabinett, Staatliche Kunstsammlungen Dresden. © Grisebach GmbH
  • Paul Heermann, Paul Solanier, Heinrich Eichler d. Ä., Prunkschachspiel mit Figuren, Dresden und Augsburg, 1705–1709, Elfenbein, Ebenholz, Schildpatt, Silber, Dauerleihgabe der Ernst von Siemens Kunststiftung, Inv.-Nr. L 2023/1, Grünes Gewölbe, Staatliche Kunstsammlungen Dresden.
    © Foto: Jürgen Lösel, Grünes Gewölbe, Staatliche Kunstsammlungen Dresden
  • Cassirer Seidentapisserie aus Kashan, Zentraliran, ca. 1575-1585, Tapisserie aus Seide mit silberumwickeltem Seidenfaden, 141 x 222 cm, Staatliche Museen zu Berlin, Museum für Islamische Kunst.
    © Foto: Rippon Boswell Wiesbaden
  • Ernst Ludwig Kirchner, Erich Heckel und Otto Mueller beim Schach, 1913, Öl auf Leinwand, Brücke-Museum. © Foto: Nick Ash. In ehrendem Andenken an den früheren Eigentümer, den Kunsthistoriker, Galeristen und Sammler Dr. Victor Wallerstein (1878-1944)
  • ‚St. Marienthaler Psalter‘, Franken, um 1220–1230m, Handschrift auf Pergament, 190 Folio, 21,5 x 15 cm, 7 ganzseitige Miniaturen, Holzdeckeleinband mit Lederbezug und Stempelprägung aus der Zeit um 1520/30, Inv.-Nr. F 5/31, Moses vor dem brennenden Dornbusch.
    © Foto: Sächsische Landesbibliothek – Staats- und Universitätsbibliothek Dresden
  • Giambologna, Dresdner Mars, Florenz, vor 1587, Skulpturensammlung Dresden.
    © Skulpturensammlung, Staatliche Kunstsammlungen Dresden