Bachhaus Eisenach 2019

Best of & Variationen

Kulturgeschichte

Bachhaus Eisenach 2019

Best of & Variationen

Ist das Bach oder kann das weg? So könnte die Ausstellung im Bachhaus Eisenach auch betitelt sein, die sich ab dem 28. Juni zum ersten Mal seit 1994 wieder der Bach-Ikonographie widmet, einem der Sammlungs-Schwerpunkte des Museums. Die Ausstellung erläutert Rätselfragen um bekannte, aber höchst umstrittene angebliche Bach-Porträts. 11 davon werden im Original oder in frühen Kopien gezeigt. Ein im Eintrittspreis inbegriffener Katalog führt in Streitstände in der Literatur ein. An vierzehn Stationen geht die Ausstellung im Bachhaus Eisenach den Rätselfragen um die angeblichen Bach-Bilder nach.

„Bilderrätsel“
Sonderausstellung
28. Juni bis 10. November 2019
Bachhaus Eisenach, Frauenplan 21, 99817 Eisenach.
Pressekonferenz: 28.06.19, 11 Uhr

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Zum 334. Bach-Geburtstag am 21. März eröffnete im Bachhaus Eisenach eine Ausstellung der Lebenshilfe Tübingen. Über zwei Jahre haben sich dort 35 Künstlerinnen und Künstler mit und ohne Behinderung mit der Musik von Bach, seinen Oratorien und Kantaten und seiner Person beschäftigt. Es entstanden über achtzig Werke, die zuerst zum Bachfest der Neuen Bachgesellschaft 2018 in Tübingen gezeigt wurden und nun für mehrere Wochen erneut in Eisenach zu sehen sind. Über einen Zeitraum von zwei Jahren schufen sich Künstlerinnen und Künstler im Dialog von Hören und bildnerischem Arbeiten, im Atelier und in inklusiven Workshops ganz eigene Zugänge zu Bachs Werk. So entstanden eine Vielzahl bildnerischer Annäherungen, Interpretationen und Bildkompositionen.

„Sieh Bach – Bildnerische Variationen“
Sonderausstellung des Bachhauses Eisenach in Zusammenarbeit mit der Lebenshilfe Tübingen e.V.
21. März bis 16. Juni 2019
Bachhaus Eisenach, Frauenplan 21, 99817 Eisenach

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Seit dem Bach-Geburtstag zeigt das Bachhaus Eisenach zudem ein Kunstwerk zu Bachs Goldberg-Variationen. Geschaffen hat es der New Yorker Architekt und Künstler Benjamin Samuel, der mit dem Werk Ideen der Bachzeit zur Übersetzung von Tönen in Farben aufgriff und fortentwickelte. Es schlägt eine Brücke zwischen barocker Experimentierlust und moderner Technik und zwischen Musik und bildender Kunst. Sein großes Leuchtbild verbindet Ausstellung und Foyer des Bachhauses miteinander.

www.bachhaus.de

 

Pressematerial

Presseakkreditierungen

Wir freuen uns, Sie zum Pressegespräch anlässlich der Sonderausstellung "Bilderrätsel" am 28. Juni ins Bachhaus Eisenach einzuladen.

zur Anmeldung

Pressefotos

Sieh Bach

  • Milena Kirtschig (mit Assistenz)
    Kleine Fuge in g-Moll, 2018
    Mischtechnik
    Foto: Peter Krullis / Bachhaus Eisenach
  • Heidrun Kuehbauch
    Bach hört die Fuge
  • Renate Stephan
    Fugenbild, 2019
  • Lebenshilfe Tübingen
    Bachfamilie - 16 Portraits
  • Benjamin Koelbel
    Bach, der Hund und der Elch, 2018
    Gedicht mit 7 Zeichnungen
  • Barbara Oswald
    Notate zum Weihnachtsoratorium, 2017
    Mischtechnik
  • Karl Heinz Dautermann
    Brandenburgisches Konzert
    Tuschezeichnung
  • Fabian Schuster
    ohne Titel - zur Matthaeuspassion
  • Axel von Criegern
    Der Bachclan, 2018
    Aluminium, bemalt
  • Peter Krullis
    d-a-d-a-B-a-C-H-Orgel, 2018
    Holzkonstruktion, 7 Orgelpfeifen, 7 Blasebaelge
  • Fariba, Claudi, Charlotte, Natalia
  • Cristiane Krafft
    Winterbach
    Rondo auf weiß

Bilderrätsel

  • Das 1928 entdeckte, 1936 für echt erklärte und 2013 vom Bachhaus erworbene Bach-Pastell wird heute für eher unwahrscheinlich gehalten.
    "Gorke-Bachpastell", Foto: Constantin Beyer / Bachhaus Eisenach
  • 2014 versteigert und jetzt öffentlich zu sehen: Ist es wirklich Carl Philipp Emanuel Bachs „schönes, ähnliches Original in Pastell“?
    "Dortmunder Bachpastell, Foto: Bachhaus Eisenach
  • Umstritten ist auch der dritte Kandidat für das verschollene Bach-Pastell. Abgebildet und ausgestellt ist hier eine Fälschung.
    "Meininger Bachpastell", Fälschung, 1958, Foto: Bachhaus Eisenach
  • Bach-Porträt von Johann Jacob Ihle: Nicht Bach, sondern wahrscheinlich ein Adeliger aus Bayreuth ist hier dargestellt.
    "Ihle-Bachporträt", Foto Ulrich Kneise / Bachhaus Eisenach
  • Der zweifelhafte, 1894 ausgegrabene Bach-Schädel, der in der Ausstellung als Abguss von 1895 gezeigt wird.
    "Bachschädel", Foto: Bachhaus Eisenach
  • „Ich hege keinen Zweifel, dass es tatsächlich ein Bildnis von Bach ist“, meinte 1928 der Rekonstrukteur von Bachs Gesicht und Schöpfer des Leipziger Bach-Denkmals Carl Seffner. Das Bild zeigt aber den Uhrmacher John Harrison.
    "Raasted-Gemälde", Foto André Nestler / Bachhaus Eisenach
  • Die Silberstiftzeichnung wird heute für eine Pause nach einem Druck von 1840 gehalten.
    "Silberstiftzeichnung Bach", Foto: Bachhaus Eisenach
  • „Nach dem Leben gemalt“: Das 1985 entdeckte „Gebel-Bild“ stammt aus dem 18. Jahrhundert und wird von Kunsthistorikern für ein originales Bach-Bild gehalten – wenn es nicht auf einer noch älteren Vorlage beruht.
    Gebel-Gemälde Bach", vor 1756, Foto: André Nestler / Bachhaus Eisenach
  • Diese 1921 entdeckte Bach-Silhouette wurde lange auf das 18. Jahrhundert datiert. Sie stammt aus der Wiener Fälscherwerkstatt von Reinhold Hanisch (1884–1937), wie eine rechts unten versteckte Signatur beweist, und wird nach 1910 hergestellt worden sein. Foto: Bachhaus Eisenach

Das Bachhaus Eisenach

  • Bachhaus Eisenach
    Alt- & Neubau
    Foto: André Nestler
  • Bachhaus Eisenach
    Alt- & Neubau
    Foto: André Nestler
  • Bachhaus Eisenach
    Alt- & Neubau
    Foto: André Nestler
  • Bachhaus Eisenach
    Altbau
  • Bachhaus Eisenach
    Altbau
    Foto: Ulrich Kneise
  • Bachhaus Eisenach
    Ausstellung Altbau
    Foto: Ulrich Kneise
  • Bachhaus Eisenach
    Ausstellung Neubau
    Foto: Ulrich Kneise
  • „Goldberg Variationen 30+2“ von Benjamin Samuel: Ein Algorithmus verwandelte Töne in Farben. Ab dem 334. Bach-Geburtstag im Bachhaus Eisenach zu sehen. Foto: Benjamin Samuel / Bachhaus Eisenach