x Hubert Gerhard, Merkur, um 1590/1593, Bronze, Hohlguss, Zinn-Blei-Messing, Bayerisches Nationalmuseum, München, © Fotograf: BNM/Bastian Krack
Preisvergabe
Der 2026 erstmals verliehene „Ernst von Siemens Preis für Kunst und Handel“ zeichnet Projekte aus, die durch wissenschaftliche Forschung oder Mäzenatentum auf Seiten des Kunsthandels zur Identifikation, Erwerbung oder Rückführung bedeutender Kunstwerke in Museumssammlungen beitragen.
Zum ersten Mal wurde der mit 100.000 Euro dotierte „Ernst von Siemens Preis für Kunst und Handel“ auf der Kunstmesse TEFAF in Maastricht verliehen. Die Auszeichnung würdigt das Frankfurter Städel Museum und den Kunsthändler Wolfgang Wittrock für ihre beispielhafte und vertrauensvolle Zusammenarbeit beim Ankauf von Max Beckmanns Selbstbildnis mit Sektglas (1919).
In Form einer kleinen Plakette wird der Preis einmal im Jahr an eine erfolgreiche Kooperation zwischen Museum und Kunsthandel verliehen. Das „Preisgeld“ soll für eine zu beantragende Ausstellung, Publikation, Film oder andere Präsentations- oder Vermittlungsform des gemeinsamen Projekts verwendet werden.
Die Preisverleihung anlässlich der Kunstmesse TEFAF Maastricht bietet der Ernst von Siemens Kunststiftung die Gelegenheit, Partnern für die Zusammenarbeit des vergangenen Geschäftsjahres zu danken und durch ein neues intensives Gesprächsformat den persönlichen Austausch zu vertiefen.
Preisverleihung: Ernst von Siemens Preis für Kunst und Handel
13. März 2026
TEFAF Salon, TEFAF Maastricht (NL)
www.ernst-von-siemens-kunststiftung.de