Kunst auf Lager

Bündnis zur Erschließung und Sicherung von Museumsdepots

Kulturgut

Kunst auf Lager

Bündnis zur Erschließung und Sicherung von Museumsdepots

Während die Besucher durch große Sonderschauen und repräsentative Ausstellungssäle der Museen strömen, lagern zwischen 40 und 90% der Bestände öffentlicher Sammlungen verborgen in Kellern und Depots. Die dort herrschenden Voraussetzungen sind nicht immer geeignet, um wertvolles Kulturgut für die Zukunft zu bewahren.

KUNST AUF LAGER möchte Aufmerksamkeit für die drängenden und zukunftsweisenden Herausforderungen des Kulturerhalts schaffen. Stiftungen und Förderinstitutionen sind eingeladen, sich dem Bündnis anzuschließen.

Durch gezielte Förderungen möchte KUNST AUF LAGER zur Erschließung, Erforschung und Sicherung ausgewählter Werke und Objekte beitragen. Angesprochen sind Kunstmuseen ebenso wie Heimat- und volkskundliche, naturwissenschaftliche und technische Museen.

Die zwölf Partner des Bündnisses fördern im Rahmen ihrer individuellen Schwerpunkte folgende Bereiche:

Erschließung & Erforschung
Einzelne Stiftungen des Bündnisses unterstützen Museen bei der Inventarisierung, wissenschaftlichen Bearbeitung und Dokumentation ihrer Sammlungen. Dazu zählen auch die Digitalisierung und Online- Präsentation von Beständen und die Veröffentlichung von Forschungsergebnissen.

Konservierung & Restaurierung
Ebenso fördern einige Bündnispartner raumklimatische Analysen in Depots, präventive Konservierungsmaßnahmen und Restaurierungen. Ausgewählte Werke aus den Magazinen sollen restauratorisch gesichert und gegebenenfalls in Ausstellungen (re)integriert werden.

Infrastruktur & Logistik
Zur besseren Lagerung von Sammlungsbeständen in den Depots unterstützen manche Partner von KUNST AUF LAGER auch die bauliche Modernisierung von Depots, die Anschaffung neuer Lagersysteme, die Erarbeitung effektiverer Depotstrukturen oder die Optimierung von Logistik- und Energiekonzepten. Das Konzept des „Schaudepots“ kann ebenso gefördert werden.

Tagung in Hannover, 11./12.09.2017
Mit der Tagung im Schloss Herrenhausen in Hannover zieht das Bündnis KUNST AUF LAGER im September 2017 eine Zwischenbilanz. Neben Einblicken in ausgewählte Projekte geht es um die daraus gewonnenen Erkenntnisse. Aus verschiedenen Blickwinkeln werden Antworten gesucht auf Fragen wie: Welche Strategien gibt es für Kulturgut im Depot? Was bedeutet die Arbeit mit der Sammlung für die Entwicklung des Museums?

www.kunst-auf-lager.de

 

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