Kunsthalle Münster 2021

Nimmersatt? Gesellschaft ohne Wachstum denken

27. November 2021 bis 27. Februar 2022

Zeitgenössische Kunst

Kunsthalle Münster 2021

Nimmersatt? Gesellschaft ohne Wachstum denken

27. November 2021 bis 27. Februar 2022

Seit ihrer Eröffnung im Jahr 1991 präsentiert die Kunsthalle Münster nationale wie internationale zeitgenössische Kunst. In wechselnden Ausstellungen nimmt die Kunsthalle aktuelle Tendenzen und gesellschaftlich relevante Themen in den Blick.

Die Ausstellung „Nimmersatt? Gesellschaft ohne Wachstum denken“ thematisiert, wie menschliches Handeln und andauerndes Wachstum das Zusammenleben und die Umwelt verändern. Die künstlerischen Arbeiten bieten Raum für ein Nachdenken über die Gegenwart und mögliche Zukunftsszenarien. Als Kooperation der Kunsthalle Münster, des LWL-Museums für Kunst und Kultur sowie des Westfälischen Kunstvereins erstreckt sich „Nimmersatt?“ über drei Institutionen.

Die künstlerischen Arbeiten nehmen Bezug zu aktuellen Krisen, sozialer Ungleichheit, Klimaveränderung, Krankheit, Krieg, Fluchtbewegungen, Fremdenhass und damit einhergehenden Entwicklungen. Mit unterschiedlichen künstlerischen Mitteln folgt die Ausstellung der Frage, welche anderen Optionen als die des Wachstums bestehen. Gezeigt werden Videoinstallationen, Zeichnungen, Fotografien und Skulpturen sowie Arbeiten im öffentlichen Raum. Neben einer Reihe von Leihgaben präsentieren die Häuser mehrere Neuproduktionen, die im Dialog mit den Kuratorinnen der Ausstellung, Merle Radtke (Kunsthalle Münster), Kristina Scepanski (Westfälischer Kunstverein) und Marianne Wagner (LWL-Museum für Kunst und Kultur), entstanden sind und erstmals gezeigt werden.

Nimmersatt?
Gesellschaft ohne Wachstum denken
27.11.21 – 27.02.22
Kunsthalle Münster, Hafenweg 28, 5. Stock, 48155 Münster

www.kunsthallemuenster.de

Pressematerial

Pressefotos

Nimmersatt? Gesellschaft ohne Wachstum denken

  • Radha D'Souza und Jonas Staal, Comrades in Extinction, Golden Toad (Esperanto), 2020-21, Gouache auf Papier / gouche on paper, 21 x 29,7 cm. Courtesy Studio Jonas Staal
  • Radha D'Souza und Jonas Staal, Comrades in Extinction, Bridled White-eye (German), 2020-21, Gouache auf Papier / gouache on paper, 21 x 29,7 cm. Courtesy Studio Jonas Staal
  • Christine und Irene Hohenbüchler, Wurzel I, 2020, Zeichnung auf Papier © Belvedere, Wien, Foto: Johannes Stoll
  • Eva Koťátková, The Machine for Restoring Empathy, Installationsansicht STUK, Leuven, Belgien, 2021, Foto: Kristof Vrancken
  • Marwa Arsanios, Who is afraid of ideology? Part II (Still), 2019, digitales Video, Farbe, Ton, 38:44 Min. Courtesy the artist und / and mor charpentier, Paris
  • Anita Molinero, ohne Titel, 2009, Reifen aus Natur-und Synthesekautschuk mit Rußzusatz, Behälter aus Polyethylen, Kabel, 150 x 160 x 130 cm, Centred’artbastille (CAB) Grenoble, Foto: Christophe Levet
  • Elke Marhöfer, Who Does the Earth Think It Is? (Becoming Fire) (Still), 2020, 16 mm, Farbe, Ton / colour, sound, 56:11 Min. Courtesy the artist
  • Andreas Siekmann, 7. Februar 1637, 2014, Acryl auf Holz / acrylic on wood, 33 x 20.2 x 0.5 cm. Courtesy the artist und / and Galerie Barbara Weiss, Berlin. © VG Bild-Kunst, Bonn
  • Andreas Siekmann, Aufzeichnungen aus einem postfaktischen Zeitalter (Chittagong II), 2016, Aquarell und Bleistift auf Papier, © VG Bild-Kunst, Bonn 2021, Dauerleihgabe aus der Kunstsammlung der Westfälischen Provinzial Versicherung Aktiengesellschaft, Foto LWL
  • Andrea Bowers, Petra Kelly's Jacket (The transformation of forests into deserts, fertile earth into sunbaked concrete, and running rivers into silted floodwaters show that only through care for the environment can the livelihoods of those most dependent on it be sustained. We cannot allow economic and environmental concerns to be played off against each other.) 2020, Nr. 5/5, Pastell, Zeichenkohle, Graphit, Sprühfarbe auf Papier, 36,8 x 30,5 cm, Zitat von Petra Kelly, © Andrea Bowers, Foto: Stefanie Genenger