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März 2020

Orte. Die wir jetzt nicht mehr besuchen können

Orte, da fallen uns allen sicherlich viele ein, denn jeder von uns hat sie und braucht sie und durch die momentane Unerreichbarkeit werden sie gerade noch wichtiger: Sehnsuchtsorte, magische Orte, schönste Orte, Lieblingsorte…
Viele Orte können aufgrund von Covid 19 nun nicht mehr besucht werden, Schließungen bis 19.4. sind in vielen öffentlichen Lebensbereichen Fakt und besonders in unserer Sparte der Kultur die aktuelle Gewissheit, die wir momentan haben. Alles richtige und wichtige Maßnahmen, um BesucherInnen wie auch MitarbeiterInnen vor einer möglichen Ansteckung zu schützen und die Verlangsamung der Ausbreitung des Coronavirus zu unterstützen.

Aufgrund dieser umfassenden Schließungen ist in vielen kulturellen Einrichtungen begleitendes Kulturmanagement auch als Krisenmanagement notwendig: Wie können wir unsere Kunden sinnvoll und praktisch unterstützen? Dafür nur ein Beispiel: Die Ausstellung Monet. Orte im Potsdamer Museum Barberini ist seit Ende letzter Woche natürlich ebenso geschlossen, stehenden Fußes haben wir die gesamte Mediaplanung durchgearbeitet, zeitlich angepasst und teilweise neu aufgestellt. Gebuchte Distributionen und Medialeistungen sollen für diese Schau natürlich nicht während verschlossener Türen verpuffen, sondern dann wieder unmittelbar nach Ende der Schließzeit greifen und für die dann notwendige und konzentrierte Aufmerksamkeit sorgen. Hier schwingt die Hoffnung und das Motto mit: nur verschoben, nicht aufgehoben! Wir stießen auf viel kollegiales Verständnis bei den beauftragten Firmen. Vielen Dank dafür! Die zeitlichen Verschiebungen konnten somit rasch und unkompliziert angepasst werden. Das Team des Museums bietet über Social Media (Instagram, Facebook, Twitter) täglich neue spannende und vielfältige Einblicke in die Monet-Ausstellung: #MuseumFromHome.

Schauen Sie mal rein Monet. Orte bleibt für Sie alle so nah trotz der Ferne!

[U.R.]